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1999

27.08.1999  Landeszeitung Zurück zur Übersicht

Tag der offenen Tür auf dem Segelflugplatz

AUKRUG (kl)

Am Sonntag, dem 29. August, findet auf dem Segelflugplatz Aukrug ein Tag der offenen Tür statt. Auf die Besucher warten eine Ausstellung des Flugzeugparks, Info-Stände, Kaffee und Kuchen sowie natürlich jede Menge Rundflüge über den Naturpark Aukrug.

Wer den Naturpark im Herzen Schleswig-Holsteins bislang nur per pedes erkundet hat, dem bietet sich am Sonntag die Gelegenheit, die landschaftlichen Reize der Region aus 300 bis 3000 Meter Höhe in Augenschein zu nehmen. Die Rundflüge mit doppelsitzigen Segelflugzeugen sind natürlich die Hauptattraktion des Tages der offenen Tür, den der Verein Segelflug Aukrug am 29. August (von 10 bis 18 Uhr) veranstaltet.

Auf dem Vereinsgelände an der B 430 wird darüber hinaus der vielfältige Flugzeugpark ausgestellt: Wir haben eine breite Flotte von einfachen Holz- bis zu modernen Leistungsflugzeugen, erläutert Fluglehrer und Werkstattleiter Ralf Paech. Einblicke in die nun 26jährige Vereinsgeschichte soll ein Dokumentationsstand vermitteln. Hier wie auch in einem Videofilm können sich die Besucher über das Freizeitangebot Segelfliegen informieren.

Kleinere Gäste haben wie schon im vergangenen Jahr die Möglichkeit, sich ihr eigenes Segelflugzeug zu konstruieren: Wir wollen mit den Kindern ein flugfähiges Modell aus Balsaholz basteln, kündigt Ralf Paech an.

Das Erlebnis eines Rundfluges über den Naturpark beginnt mit dem Start per Seilwinde: An einem 1000 Meter langen Schlepptau wird das Segelflugzeug in 40 bis 45 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 90 bis 120 Stundenkilometer und eine Ausklinkhöhe von 300 bis 500 Meter gebracht. Und dort soll wenn Chefkonstrukteur Sietze Land die Feinabstimmung bis dahin hinbekommt schon am Sonntag IRMA für eine erhöhte Startfrequenz sorgen. IRMA: Das ist eine neue Doppeltrommelwinde Marke Eigenbau mit einem 320-PS-Scania-Lkw-Motor und einem Sauer-Getriebe. Dreieinhalb Jahre lang hat Sietze Land an dem Unikat getüftelt, das er noch zur vollautomatischen Startwinde weiterentwickeln will. Irma so heißt seine Frau, die während der Bauzeit so oft auf ihn verzichten mußte, erklärt Ralf Paech. IRMA das steht für IRre MAschine, lautet hingegen die Auskunft des Chefdesigners.

Das Besondere an IRMA sind die zwei Winden, die für doppelt soviele Starts wie bisher sorgen sollen. Eine Verbesserung der Sportbedingungen für die 60 Vereinsmitglieder, von denen derzeit ein Drittel jugendliche Flugschüler sind.

Termine:
30. August: Jugendvergleichsfliegen
Die Veranstaltung für Nachwuchspiloten findet diesmal in Kiel statt. Die Luftsportjugend SH ist Ausrichter.
7. September: Jahresnachprüfung
Eine Liste der anstehenden Prüfling hält Gunnar bereit. Ab 9 Uhr müssen alle Dokumente und Flugzeuge für den Prüfer ...

Presse: 30.06.2019
Hoch hinaus im Segelflugzeug
Elke Fuglsang-Petersen hat das Fliegerfieber gepackt. Beinahe jedes Wochenende verbringt sie hoch oben und schwebt durch die Lüfte - Das begeistert die Pilotin ...