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Meldungen 2014

A-Prüfung beim allerletzten Start 2014

Jan & Jan umrahmen stolz ihre Lehrer

01.11.2014: Nanu, wer fliegt denn da noch über dem Naturpark seine Runden? Ist nicht schon längst Winter? Haben die Segelflieger etwa noch nicht eingepackt?

Nein, nach dem nicht enden wollenden Supersommer 2014 mag noch niemand so recht an die Winterpause denken, und so wurde das erste Novemberwochenende zum Saisonausklang erklärt. Tatsächlich fand sich auch noch eine Anzahl an Piloten, Lehrern und Schülern auf dem Segelflugplatz ein, die es Jan & Jan ermöglichten "auf den letzten Drücker" ihre A-Prüfungen zu absolvieren. Der 16-jährige Jan, der in Aukrug wohnt und erst in dieser Saison mit der Segelfliegerei begonnen hatte, durfte den allerletzten Start der Saison - seinen dritten ohne Lehrer an Bord - machen. Damit ist nicht nur die letzte A-Prüfung des Jahres 2014 perfekt, sie setzt auch noch das i-Tüpfelchen auf den Supersommer!

Einen herzlichen Glückwunsch an Jan & Jan. Wir sind schon gespannt auf 2015!

Fast so frei wie ein Vogel: A-Prüfung bestanden

11.10.2014: Kurz vor Saisonschluss hat es dann doch noch geklappt. Tobi, zur Zeit der jüngste Flugschüler am Platz durfte "an der langen Leine" unter Aufsicht seiner Fluglehrer seine drei ersten Alleinflüge machen. Nachdem er morgens die Theorieprüfung bestanden hatte, spielte am Nachmittag auch das Wetter mit, und mit Stolz ertrug Tobi nach der grossen Freiheit über Aukrugs grünen Wiesen die Prozedur für frischgebackene Alleinflieger... Wir gratulieren zur bestandenen A-Prüfung und wünschen unserem jüngsten aktiven Mitglied, dass er weiterhin so geduldig wie bisher auch die nächsten knapp zwei Jahre bis zum Schein mit Spass und Erfolg dabei ist!

Du machst das schon!
sauberer Anflug
Die Jugend freut sich.

Melvin reist zum Bundesjugendvergleichsfliegen

Breitscheid, wir kommen!

30.09.2014: Melvin und Jonas nahmen kürzlich in Grube zum ersten Mal am Landesjugendvergleichsfliegen teil. Ein sauber durchgeführter Windenstart, exakt geflogene Manöver in der Luft und eine anschließende Ziellandung im kurz abgesteckten Landefeld... Mit nur ganz wenigen Abzugspunkten setzte Melvin sich gegen 25 Konkurrenten durch und belegte auf Anhieb den zweiten Platz.

Jonas landete zwar leider nicht auf einem der begehrten ersten drei Ränge. Dennoch lässt er es sich natürlich nicht nehmen, Melvin am kommenden Wochenende nach Breitscheid in Hessen zu begleiten um ihn zu unterstützen und anzufeuern. Sie werden die große Reise schon am Freitag antreten. Auch Elina, Jackie und Lena lassen es sich nicht nehmen dabei zu sein. Melvin darf in Breitscheid die Boberger Ka 8 mitnutzen, die in einem geschlossenen Kasten transportiert werden kann.

Bedenkt man, dass 16 Bundesländer eine Auswahl ihrer besten jugendlichen Segelflieger nach Breitscheid schicken, wird es wohl kein leichtes Spiel sein. Wir drücken unserem Nachwuchs die Daumen für viel Spaß und hoffentlich eine gute Platzierung. Gute Reise!

Blitzbesuch vom NDR

Detl gibt bereitwillig Auskunft

16.09.2014: Kurz vor der Mittagspause klingelt das Telefon: „Hallo, hier ist der NDR 1. Fliegen Sie heute?“ Ein kurzer Blick auf die WebCam: „Ja, da steht tatsächlich die Winde draußen auf dem Flugplatz…“ Bei dem sonnig, warmen Wetter fand am Dienstag ein Mini-Flugbetrieb statt, leider ohne die erhoffte Thermik. Als am späten Nachmittag der Radio-Reporter erschien, war die Bande eigentlich schon recht müde. Aber Jonas, der gerade aus der Schule gekommen war, hatte große Lust, noch einen Feierabendflug zu machen. Angesteckt durch seinen Elan, kamen die Dienstagsflieger dann doch noch einmal ins Schwärmen. Nach einem guten Stündchen voller Fragen und Antworten war der Radiobeitrag im Kasten und wurde noch am selben Abend in der Sendung „Von Binnenland und Waterkant“ gesendet. Für alle, die den lauen Spätsommerabend draußen genossen haben und ihr Radio nicht dabei hatten, haben wir um einen Sendungsmitschnitt gebeten.

2. Platz beim JVF

Melvin belegt den zweiten Platz im JVF

08.09.2014: Am vergangenen Wochenende reiste auch aus unserem Verein eine Mannschaft zum alljährlichen Landes-Jugendvergleichsfliegen (JVF) nach Grube. Jung-Piloten aus Aukrug in diesem Jahr waren Jonas und Melvin. Mit im Gepäck, neben einigen Helfern und Freunden, unsere KA8 D-6028. Am Samstag fanden die Wertungsflüge statt, hier galt es für jeden Piloten in drei Flügen die gestellten Aufgaben zu meistern. Sauber geflogene Figuren, Kurvenwechsel, Rollübungen hochgezogene Fahrtkurven, Slip und Ziellandungen wurden bewertet. Nach über 90 Starts traf sich die teilnehmende schleswig-holsteinische Segelfiegerjugend am Abend zur Grillparty. Sonntag stand dann das Ergebnis fest, unser Melvin belegte nach einem Piloten aus Neumünster den zweiten Platz und qualifiziert sich damit für das 30. Bundesjugendvergleichsfliegen im hessischen Breitscheid Ende September. Hier kämpfen dann insgesamt 48 Teilnehmer, je drei aus jedem Bundesland, im Alter von 14 bis 25 Jahren in verschiedenen Flugdisziplinen. Jonas' Wertungsflüge brachten ihn ins Mittelfeld auf Platz 14.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Breitscheid ! 

Schüler und Lehrer

07.09.2014: Wir freuen wir uns über zwei Neuzugänge, die fast zeitgleich den Weg in unseren Verein gefunden haben. Johannes (15) möchte es seiner Schwester Elina gleichtun und hat seine fliegerische Ausbildung vor kurzem begonnen. Als neuer Fluglehrer reiht sich Konrad in die Ausbildung unserer Schüler ein. Der Niedersachse ersetzt Dietmar, der aus beruflichen Gründen das „Lehrern“ in Aukrug beenden musste. Damit bestehen für unsere Flugschüler die besten Voraussetzungen für eine optimale, effiziente und umfassende Ausbildung. Wecke auch in Dir das Interesse und besuche uns am Wochenende!

Johannes hat seine Ausbildung begonnen
Konrad ist unser neuer Fluglehrer
Mehdi mit Dornenstrauß

Nach über 400 Flügen noch einmal die A-Prüfung?

06.09.2014: Am Wochenende gab es eine A-Prüfung der besonderen Art, Mehdi durfte seine ersten drei Alleinflüge über unserem Aukruger Platzgelände fliegen. In seiner alten Heimat Iran hatte er bereits eine Ausbildung und über 400 Flüge absolviert. Nach der dritten Landung wurden ihm schleswig-holsteinische Glückwünsche und wie allen Freifliegern der obligatorische Klapps auf den nassen Hintern und die Überreichnung eines Dornenstraußes zu teil. Herzlichen Glückwunsch!

Fliegen ist doof… zumindest bei Dauerregen

31.08.2014: Am vergangenen Mittwoch hat die Firma Biermann die Baumassnahmen in der Werkstatt und im Clubraum abgeschlossen. Wände und Decken wurden isoliert und ein letztes neues Fenster eingesetzt. Was noch an Arbeit (Malerarbeiten und Beleuchtung) übrig bleibt wird in Eigenleistung vollbracht. Da kam das Schietwetter an diesem Wochenende sehr gelegen. Am Samstag wurde kräftig aufgeräumt, die Halle vom Baustaub befreit und die neuen Wände und Decken mit Grundierung versehen. Viele Mitglieder waren eigentlich gekommen, um zumindest ein paar Starts zu absolvieren, aber statt den Tag auf der Winde zu verbringen griff Frank fröhlich zur Farbrolle, und wie mit ihr viele andere auch hatte Nele sichtlich Spaß an ihrem Arbeitseinsatz. Der diensthabende Fluglehrer durfte sich statt mit seinen Schülern mit einem großen Industriesauger vergnügen: „Fliegen ist doof…“

Auch wenn wir uns vielleicht noch nicht auf den Winter freuen, so werden wir zumindest bei den notwendigen Arbeiten an unserem Fluggerät nicht mehr frieren müssen. Auch nach einem erfolgreichen Samstag gibt es noch immer eine Menge zu tun, also kommt gern raus und packt mit an.

es gibt noch viel zu tun...
Nele's neues Hobby?
Fliegen ist doof!

Ohne Stau von Sachsen-Anhalt nach Schleswig-Holstein

geschafft aber glücklich...
Nur noch waschen und dann ins Bett!
Melvins Flugspuren im OLC

Eine Woche lang wollte Melvin in der Jugendbildungsstätte in Laucha viel fliegen und vor allem viel dazu lernen. Leider machte ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Zwischen den Regenschauern war hin und wieder eine Platzrunde möglich, und auch für den Erwerb der F-Schleppberechtigung reichte das Wetter. Die erhofften großen Ausflüge mit der mitgebrachten D-9283 blieben jedoch zunächst aus: „Am Mittwoch konnte ich endlich eine Strecke in Richtung Harz fliegen und dort die schöne Aussicht auf den Brocken genießen.“ Am Ende reichte die Thermik zwar nicht bis nach Laucha zurück, aber eine Landung auf einem kleinen fremden Flugplatz war für unseren Fliegernachwuchs kein Problem.

Dann folgte wieder ein Regentag… „Meine ganze Hoffnung hatte ich auf den Freitag gesetzt und hin und her überlegt, ob ich es wohl schaffen könnte, bis nach Aukrug zu fliegen?“ Immerhin beträgt die Strecke in der Luft fast 400 Kilometer, und die ASW 15 ist zwar ein sehr gutmütiges Flugzeug, aber lange nicht das schnellste. Am Freitagmorgen fiel also die Entscheidung, um kurz nach elf Uhr startete Melvin in einen hoffnungsvoll mit weißen Wölkchen getupften Himmel. „Es ging prima nach oben, und schon war ich weg... Während meine Eltern noch zusammenpackten, hatte ich nach etwa 80 Kilometern einen ersten Durchhänger.“ Obwohl weder der Himmel über noch das Gelände unter den Tragflächen Anzeichen für Thermik gaben, gelang es Melvin schließlich, sich aus 500 Metern wieder bis an die Wolken zu kurbeln. Bei Stendal traf er auf einen ganzen Schwarm von Segelfliegern, die für einen Wettbewerb in der kommenden Woche trainierten: „Da war auch mein alter Fluglehrer Kalli mitten drin!“

Spannend wurde danach die Elbquerung bei Gorleben, denn dort ist das Gelände immer etwas feuchter. „Insgesamt war die Wolkenbasis mit maximal 1400 Metern sowieso nicht so sehr hoch.“ Anschließend galt es den Luftraum um Hamburg herum großzügig zu umfliegen. Erst danach konnte Melvin seine Karte beiseite legen und die restlichen Kilometer über bekanntem Terrain in Richtung Aukrug ganz entspannt genießen. Ein letzter 2 Meter Bart über dem Wahlstedter Flugplatz brachte ihn sicher nach Hause, wo er erschöpft aber überglücklich nach sechseinhalb Stunden Flug, lange bevor seine Eltern eintrafen, landete. Hier ist der Flug im OLC zu sehen.

Ein paar Vereinskameraden hatten von Melvins Reise Wind bekommen und freuten sich, ihn und die 3X zu Hause begrüßen zu dürfen. Solch eine Reise auf dem Luftweg von einem Ort zum anderen ist wohl die schönste Art den Segelflugsport zu erleben? Sicher wird Melvin noch lange von diesem Erlebnis träumen. Wir gratulieren zu dieser großartigen Leistung

Hier kann man den Presseartikel auf shz.de noch einmal nachlesen.

Wacken aus der Vogelperspektive

Imposanter Anblick: das WOA 2014 von oben

04.08.2014: Die letzte Woche hatte (wie immer) das beste Wetter an einem Arbeitstag für uns parat. Am Freitag flogen ein paar von uns aus, um sich über Schleswig-Holstein auszutoben. Beim Blick nach Westen fiel ein grosser, bisher nicht dagewesener Fleck in der Landschaft auf: das WOA... Während die musikhungrigen Besucher in ihren schwarzen Outfits dort unten in der Sonne schwitzten, luden uns Segelflieger ein paar wunderschöne Wolken rund um das Festivalgelände dazu ein, ein paar Kreise in deren Aufwinden zu drehen und sich so einen Überblick vom Geschehen zu verschaffen. Ob wohl die schwarze Menschenmenge die Luft zum Kochen gebracht hat?

So groß hatte sich das niemand von uns vorgestellt. Die drei Dörfer am Rand des wohl größten Campingplatzes Europas wirken von oben betrachtet fast ein wenig verloren. Auch Wacken’s Freibad sieht ein bisschen zu klein geraten aus… Zwar bekommt man hoch oben nichts von der Festivalatmosphäre und der Musik mit, und Markus' lautes „Wacköööön!“ ist wohl auf dem Weg nach unten verhallt, aber es ist einfach herrlich, in der kühlen Luft im Wolkenschatten mehr als 1.000 Meter hoch überm heißen Grund ganz in Ruhe seine Bahnen zu ziehen! Jochens Blackberry hat den Preis fürs beste Foto gewonnen. Hier geht's zum Beitrag auf shz.de.

Es werde Licht - Die Hallenrenovierung schreitet voran

29.07.2014: Die Heinzelmännchen waren fleissig, und seit ein paar Tagen muss sich niemand mehr hilflos im Dunkeln durch die Flugzeughalle tasten. Unter der Federführung von Raimound wurde nun die neue Beleuchtung der Halle fertiggestellt, und sie ist nicht nur heller als ursprünglich sondern mittels eines ausgeklügelten Systems von Bewegungsmeldern und Schaltungen findet man sich auch ohne besondere Ortskenntnis zurecht. Öffnet man im Dunkeln die Hallentür, erstrahlt in der dunkelsten Ecke ein heller Scheinwerfer. Selbst mit Sonnenbrille auf der Nase findet man auf die Weise die Schalterleiste, mit der sich die restliche Hallenbeleuchtung aktivieren lässt. Aber das ist noch nicht Alles: Insgesamt gibt es drei solche Schalterleisten und zwei verschiedene Schaltkreise, mit denen unterschiedliche Bereiche der Halle gut ausgeleuchtet werden können - energiesparend und effizient. Einen dicken Dank an Raimound und die helfenden Heinzelmännchen! Nun kann die dunkle Jahreszeit uns nichts mehr anhaben.

Bilder: Thomas hat einen Heinzelmann auf der Leiter erwischt und anschliessend gewartet bis es dunkel wurde...

Neue Vorstandsmitglieder gewählt

Gerd und Peter freuen sich auf die neue Aufgabe

20.07.2014: Bereits vor einer Woche wurde in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Unser erster Vorsitzender Stefan hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt, und auch der zweite Vorsitzende Alex D. wird uns berufsbedingt demnächst verlassen. Beiden sei hiermit herzlichst für ihre Arbeit gedankt. Die neugewählten Vorstandsmitglieder Gerd und Peter werden sich nun um die Fortführung der laufenden Projekte kümmern - vor allem geht es zunächst um den Abschluss der Sanierungsmassnahmen. Unser Finanzvorstand mit Olaf und Jürgen wird sie dabei nach Kräften unterstützen und freut sich über viele helfende Hände, die bei der Vorbereitung der anstehenden Werkstattsanierung anpacken. Am kommenden Mittwoch wird es schon losgehen!

Schule Hohe Geest geht in die Luft...

Wir finden's prima hier!

...beim Segeflug Aukrug versteht sich!

10.07.2014: Am letzten Tag vor der Zeugnisausgabe machte sich die Klasse 6g der Schule Hohe Geest auf den Weg zum Flugplatz, um dort das lange Schuljahr 2013/14 ausklingen zu lassen: Im Physikunterricht war zuvor das Thema „Luft“ durchgenommen worden, und nun sollte die trockene Materie mit einer neuen Erfahrung des unsichtbaren Mediums ergänzt werden. Zwar ließen sich weder das in der Schule durchgenommene Vakuum, noch der Sauerstoffgehalt der Luft anhand eines Segelfluges demonstrieren, aber vertikale (Thermik) und horizontale (Wind) Luftbewegungen waren deutlich spürbar. 22 Schüler, drei Lehrer und ein paar Eltern genossen einen sonnigen Tag auf dem Flugplatz. Alle (!) Schüler bekamen die Gelegenheit zu einem (kurzen) Flug und auch die Skeptiker unter den Anwesenden waren am Ende ausnahmslos begeistert!

Halbzeit beim ASC - Aukrug Speed Contest

zurück am Platz nach einem langen Tag...

07.07.2014: Alex und Kalli haben für uns die ersten Monate des vereinsinternen Wettbewerbs um den ASC-Pokal ausgewertet. Insgesamt wurden von Aukrug aus bisher gute 15.000 Kilometer geflogen. Die weitesten Strecken betrugen knapp 600 Kilometer. Auch die Flüge der Urlauber in den Alpen und im "Wilden Osten" gehen mit in die Speed-Wertung ein. Dabei geht es nicht nur um die geflogenen Kilometer, sondern um das was ein Pilot pro Zeiteinheit zurücklegt (= km/h)!

So haben also auch diejenigen unter Euch, die nicht den ganzen Tag lang in der Luft bleiben wollen, gute Chancen beim Speed Contest zu punkten. Die Wertungsdaten werden Euren beim OLC eingereichten Flügen entnommen. Auch eine Ka8 kann prima mit wetteifern, denn das "Schneckentempo" wird mit dem Flugzeughandicap multipliziert, so dass auch ein Schüler bei seinem 50er mit Rückenwind kräftig abstauben kann.

26 Aukruger Piloten haben bereits mitgemacht. Zur Saisonhalbzeit teilen sich Markus und Jochen den ersten Platz, gefolgt von Elle auf Platz 3. Die Presse hat das Thema schon aufgegriffen. Nun seid Ihr dran: drei Monate lang - bis Ende September - kann noch gepunktet werden!

WM-Fieber beim Segelflug Aukrug?

Raimound im WM-Fieber?

30.06.2014: Raimound hat vorübergehend seinen Thermikhut durch den jetzt passenden Kopfschmuck ersetzt. Ob wir Segelflieger diese WM beobachten können, hängt sicher auch ein bisschen vom Himmel über Schleswig-Holstein ab. Wenn weiße Wölkchen den blauen Himmel zieren, hält einen fliegenden Fußballfan nicht mehr viel am Boden. Bei der letzten WM hatte Raimound mit einer Tröte vom Vereinsheim aus den Luftraum beschallt. So verpasste auch der letzte WM-Muffel die Tore der deutschen Mannschaft nicht. Sein Instrument ist leider verlorengegangen… Da allerdings die WM-Spiele 2014 erst nach Thermikende stattfinden,  können wir uns beim Vereins-Viewing vielleicht gemeinsam über Tore freuen? Wir wünschen dem deutschen WM-Fußballteam im fernen Brasilien jedenfalls weiterhin viel Erfolg!

Hoppla, wo ist denn mein Fluglehrer?

Johannes allein im Cockpit

25.06.2014: Schönes Wetter gibt es nicht nur am Wochenende, und so verabredete man sich am Mittwochmorgen auf dem Flugplatz. Einige Schüler hatten aufgrund der mündlichen Abiturprüfungen an ihren Schulen frei, und konnten eine kleine Mannschaft zum Flugbetrieb motivieren. Während Jonas auf dem einen Ende des Flugplatzes seine Windenfahrerprüfung ablegte, saß Johannes zum ersten Mal ohne Lehrer im Cockpit des Schulungsdoppelsitzers. Nach dem ersten Start fand er sogar ein bisschen Thermik und kreiste – nicht ohne vorher unten nachzufragen... – für ein paar Runden ein. Beide Nachwuchssegelflieger haben ihre Aufgaben gut gemacht, aber nur Johannes bekam dafür den gut gemeinten Klaps auf den Hintern. Herzlichen Glückwunsch an Euch beide! Weiter so!

Aukruger Piloten erobern den Wilden Osten

Wilga statt Winde!

18.06.2014: Markus, Simon und Dietmar sind inzwischen von einer spannenden Segelflugwoche beim Vergleichsfliegen Wilsche-Schäferstuhl-Bronkow auf dem Flugplatz Bronkow in der Lausitz zurückgekehrt. Während Markus und Simon an fünf Wertungstagen in der gemischten Klasse die Plätze 5 und 9 erflogen haben, konnte Dietmar in der Clubklasse sogar an 6 von 7 möglichen Wertungstagen mitmischen. Er landete auf Platz 11. Die Tagesaufgaben lagen bei „recht ordentlichem“ Wetter zwischen 240 und 380 Kilometern, und auch die Rückholmannschaft mit Lukas, Melvin, Mai und Nachwuchspilot Johann hatte hin und wieder ein wenig zu tun… Alle Piloten, Flugzeuge, der Vereinsdiscus und die Mannschaft sind wohlbehalten zurück und konnten der genialen Luft über Schleswig-Holstein am  letzten Sonntag nicht widerstehen.

Neue und bekannte Gesichter im Verein

Jan, Mehdi und Manfred blinzeln in die vielversprechende Morgensonne

11.06.2014: Herzlich Willkommen im Segelflug Aukrug heißen wir die neuen Schüler Jan und Medhi. Jan, der in der Nachbarschaft des Flugplatzes wohnt, hat schon vor längerer Zeit einmal bei uns geschnuppert und nun die Segelfliegerei zu seinem neuen Hobby gemacht. Medhi hat in seinem Heimatland schon gut 400 Windenstarts absolviert, wo er allerdings wegen einer Höhenbeschränkung die Thermik nie so recht auskosten konnte. Er genießt nun den freien Luftraum über Aukrug. Last but not least begrüßen wir Manfred zurück am Platz. Als Inhaber eines Motorseglerscheines wird er hoffentlich recht bald auch die Berechtigung für die motorlose Fliegerei erhalten.

Drei auf einen Streich...

Stefan gratuliert Gerd, Elina und Jonas zur bestandenen Segelflugprüfung

08.06.2014: Seit gestern ist der Segelflug Aukrug um drei lizenzierte Piloten reicher: Elina, Jonas und Gerd haben früh am Samstagmorgen den Prüfer Stefan Müller von ihrem fliegerischen Können überzeugen dürfen. Starts, Kurvenflüge, Slip, Ziellandungen und sogar ein nicht ganz unbeabsichtigter Seilriss wurden sauber vorgeflogen. Stefan war sehr zufrieden und wird sich nun zügig um die Papiere für die neuen Scheininhaber kümmern, die natürlich schon Flug-Pläne für die Sommerferien geschmiedet haben. Bis der Schein im Briefkasten liegt, wollen sich Elina und Jonas dem Kollegen Gerd nacheifern und sich nun immer mal wieder auf die Winde setzen, damit sie auch auf der anderen Seite des Flugplatzes fit werden. Herzliche Glückwünsche an die frischgebackenen Piloten, und vielen Dank für Euer Engagement im Segelflug Aukrug!

Grüße aus den Alpen vom Duo Discus & Co

Der Aukruger Duo in den Alpen
irgendwo über dem Alpenhauptkamm
Anstoßen auf die Männer-WG

27.05.2014: Eine gute Woche hausen vier Aukruger Segelflieger nun schon in der Unterwössener Männer-WG, und sie sind dort unter anderem kräftig geflogen! Nicht an jedem Tag aber dafür mit immer größeren Strecken und vielen OLC-Punkten für unseren Verein! Im letzten Jahr wurde bereits der Plan zu diesem Urlaub geschmiedet: Uwe und Sven hatten einen Fluglehrer der Unterwössener Flugschule, Jan L., für eine Einführung in die Alpenfliegerei gewinnen können.

Den punkthöchsten Flug hat bisher am Sonntag unser Duo Discus mit Stefan im Pilotensitz erzielt – knapp 500 Punkte für eine Strecke von etwas mehr als 500 km entlang des Alpenpanoramas. Copilot Jan L., der hin und wieder auch in der Zeitschrift SEGELFLIEGEN berichtet, hat unserem „Präsidenten“ sicher eine Menge von seinem Wissen in Sachen Alpenstreckensegelfliegerei gezeigt?! Sven hatte es am Sonntag bei wohl nicht ganz einfachem Wetter im Einsitzer ebenfalls versucht, seinen Flug aber schließlich doch vorzeitig in Unterwössen beendet. Ihm war am Tag zuvor mit seiner H304 ein „einzigartiger Flug – ohne Worte“ gelungen: 400 Punkte in 5,5 Stunden.

Die schnellste Schnittgeschwindigkeit erzielte ebenfalls Stefan im Duo bei der Gebirgsflugeinweisung während der Unterwössener Mittagspause. Da war wohl jemand hungrig? Auch von Uwe stehen bereits ein paar eindrucksvolle Flüge in der OLC-Wertungsliste. Andreas R., der etwas später angereist ist, muss in dieser Woche sicher noch einmal richtig ran… Wir wünschen euch weiterhin gutes Wetter, Spaß, viele OLC-Punkte, und kommt heil und fröhlich mit vielen Heldengeschichten zurück!

50 Kilometer geschafft!

Happy Landing!

26.05.2014: Am vergangenen Sonntag war es für Gerd endlich auch soweit. Morgens machte er sich in aller Frühe auf den Weg nach Kropp, um dort im Motorsegler noch einmal die sichere Außenlandung zu simulieren, und als er am späten Vormittag nach Aukrug kam, standen die zwei Ka 8ten frisch gewaschen auf dem Vorfeld. (Elina und Jonas waren mit ihnen tags zuvor beide geackert…) Hoch "Urs" hatte die Luft mittlerweile gut angeheizt, und Gerd entschied sich für die D-6028. Mit dem Wind flog er nach Osten weg, aber schon kurz vor Neumünster hatte er das Gefühl, nicht genügend Höhe getankt zu haben... Er drehte noch einmal um. Als sein Fluglehrer ihn über Aukrug kreisen sah kommentierte er knapp: „Gerd, was willst Du denn schon wieder hier?!“ Der Überlandaspirant gab sich also erneut einen Ruck und schaffte es trotz eines weiteren Beinahe-Absaufers, aus dem ihn eine Möwe (!) rettete, nach Sierksdorf. Die Höhen und Tiefen des Fluges lassen sich im OLC wunderbar nachfühlen. Herzliche Glückwünsche!

Funken am Aukruger Himmel - BZF-Prüfung erfolgreich abgelegt

Coffee to Fly an der 33

23.05.2014: Ein Auto voll Aukruger Schüler und Neu-Scheininhaber hat sich am Freitagmorgen ganz früh auf den Weg nach Bremen gemacht. Schon um viertel vor sechs brachen Melvin und Jan M. auf und sammelten auf dem Weg zur Bundesnetzagentur Jonas und Luca ein. Die Prüfung zum englischsprachigen BZF I begann pünktlich um zehn Uhr. Ein bisschen aufgeregt aber doch zuversichtlich nahmen unsere von Fluglehrer Alex gut vorbereiteten jungen Mitglieder ihre Prüfungsplätze ein und bestanden allesamt mit Bravour den Theorieteil. In der praktischen Prüfung gab es ein paar kleine Hürden zu nehmen, die ebenfalls gemeistert wurden. Jan wurde zwar gebeten, noch ein zweites Mal in Bremen vorzusprechen, ließ sich aber den Tag nicht verderben. Zurück auf der Autobahn wurde beschlossen, einen kurzen Zwischenstopp an der Bahn 33 in Hamburg einzulegen. Im dortigen „Coffee to Fly“ wurde auf den Erfolg mit ein paar Muffins angestossen. Dort entstand auch das lustige Foto. Wir drücken Jan die Daumen für die Wiederholung und gratulieren den frisch lizensierten Teilnehmern am (himmlischen) Funksprechverkehr!

Supersamstag beim Segelflug Aukrug

Elina hat die 09 sicher auf den Acker gebracht
"Mein grosser Bruder ist in Sierksdorf gelandet!"
Was für ein Himmel... Blick nach Mecklenburg-Vorpommern
Blick aus dem Duo auf den Plauer See

05.05.2014: Auf solch einen Tag hatten wir lange gewartet, und dank einer beständig guten Wetterprognose für den 3. Mai hatten sich alle gut auf den Tag in der Luft vorbereiten können. Schon um 8 Uhr wurde diesmal die Halle ausgeräumt, denn als allererstes standen die Prüfungsflüge für Melvin und Jochen B. an. Pünktlich um 9 Uhr erschien der Prüfer, während Jonas in der Ka 8 noch ganz schnell seine letzte Ziellandung mit Slip für die „C“ vorführte.

Ein kurzes Briefing am Start, und schon ging das geschäftige Treiben weiter: Fast alle Flieger waren bereits aufgerüstet, Jonas und Elina hockten sich über die ICAO-Karten und bereiteten sich auf ihre 50 km-Tagesaufgabe vor. Ganz nebenbei bestanden Jochen B. und Melvin schnell ihre praktische Prüfung... Herzlichen Glückwunsch! Während Melvin sich anschließend auf die Winde setzte und die Überlandaspiranten hochschleppte, erledigte Jochen B. den Einkauf für die Grillparty am Abend. Es sollte was zu feiern geben:

Ab 10 Uhr hoben Alex, Kalli, Dag & Sven, Elle, Markus, Dyana, Pam, Andreas und schließlich auch die beiden Ka 8ten ab, um der Wettervorhersage gerecht zu werden. Was für ein Tag! Insgesamt wurden fast 4.000 Kilometer abgeritten. Auch die daheimgebliebenen Schüler und Fluglehrer Björn erflogen mit der ASK 13 fleißig OLC-Punkte. Nördlich vom Flugplatz Hohn und bei Trappenkamp soll unser Schulschiff gekurbelt haben? Die höchste Punktzahl erflog Kalli mit knapp 600 Kilometern. Unser Verein steht jetzt an Nummer 4 der Schleswig-Holsteiner Vereinsstatistik im OLC. Auch die Geschwindigkeiten stimmten, in der Landesliga konnten wir an diesem Wochenende gut mithalten und belegen dort immerhin schon den 7. Platz.

Jonas und Elina schafften beide ihren 50-km Flug, allerdings musste Elina sich in der Nähe von Eutin einen schönen Landeacker aussuchen… Jonas konnte (trotz 5 Startversuchen) weiterfliegen und erreichte den Flugplatz Sierksdorf, wo er noch ein paar kleine Runden drehte und fröhlich über Funk verkündete, dass er nun am Ziel angekommen sei. Alle übrigen Heimkehrer mussten sich am Abend gegen den immer kräftigeren Westwind durch zerrissene Blauthermik nach Hause zurückkämpfen. Alex schaffte es leider nicht ganz und landete südlich von Neumünster auf einem Maisfeld. Die Rückholtour war kurz und schmerzlos, aber die Grillparty fast vorbei. Während Alex bereits auf seine Rückholer wartete, war es Kalli irgendwie gelungen, sich doch noch oben zu halten, und wie durch ein Wunder bildeten sich um 7 Uhr (!) noch einmal neue Wolken, unter denen er dann endlich nach Hause gleiten durfte. 715 OLC-Punkte wollen verdient werden!

Übrigens lag der Süden Deutschlands am Samstag unter Dauerregen. Wir konnten uns bei 60 Kilometern Sicht an blühenden Rapsfeldern, weißen Wolken unter blauem Himmel und an idyllischen Seenlandschaften sattsehen. Ein prächtiges Farbenspiel. Ob uns so ein Tag in dieser Saison wohl noch einmal beschert wird?!

Himmlischer Start in die Osterferien

Geschafft! Melvin freut sich aufs Abrüsten
Elbquerung bei Wittenberge
Gemeinsam stark: Jochen, Peter und der Duo Discus
abendliche Elbquerung oberhalb von Glückstadt

17.04.2014: Schon am allerersten Ferientag haben sich unsere Schüler zum Flugbetrieb in den Osterferien verabredet. Als dann auch noch die Wettervorhersage vielversprechend aussah, liefen Telefone und Datenleitungen heiß. So traf man sich am frühen Mittwochmorgen um den ersten grandiosen Thermiktag zu nutzen. Bereits um zehn Uhr ging der erste Windenstart hoch, noch war die Luft zwar ruhig, aber das sollte sich bald ändern. Gegen Mittag setzte die Thermik ein, und weit entfernt im Südosten bildeten sich die ersten Schönwetterwolken: „Die kommen sicher bald näher“ war man sich einig. Leider blieben die Kumuli wo sie waren, dennoch schraubten sich die ersten Piloten unterm blauen Himmel höher und höher.

Längst hatten sich Melvin und Jochen B. über die Karten gebeugt und ihre Tagesaufgaben geplant. Melvin wollte mit der Ka 8 nach Sierksdorf fliegen, und Jochen hatte sich für ein 100 Kilometer-Dreieck gemeinsam mit Peter im Duo Discus entschieden. Ein bisschen Spannung ist natürlich immer dabei, wenn man zum ersten Mal dem Heimatflugplatz den Rücken zukehren und einfach wegfliegen soll, aber als die Überlandflugaspiranten hörten, dass Jochen in der ASH 26E, bereits in Mecklenburg-Vorpommern unter Wolken kreiste, gab es kein Halten mehr.

Nach dem Start ging es gemeinsam von Aukrug in Richtung Neumünster, wo sich dann die Wege trennen sollten. Während Melvin nach Trappenkamp weiterfliegen wollte, richtete Jochen zielstrebig die Nase in Richtung seines ersten Wendepunkts nach Preetz. Ein wenig zögerlich tastete sich die Ka 8 weiter im Blauen vor; Melvin entdeckte dann aber andere Segelflugzeuge voraus, die bereits viel höher am Himmel kreisten: „Es ging dort hoch bis auf 1.600 Meter!“ Mit dieser Ausgangshöhe und ein paar km/h Rückenwind war der Rest der Strecke ein großer Spaß. Nicht ganz so leicht hatte es das Team im Duo, welches durchaus auch längere Durststrecken überwinden musste. Aber auch diese Aufgabe wurde gemeistert. Von Preetz ging es gegen den Wind weiter nach Hanerau-Hademarschen und anschließend zurück nach Hause.

Als am Abend auch die ASH um Hamburg herumgeflogen war und wieder auf dem Flugplatz eintraf, war die Freude über den ersten erfolgreichen Frühjahrstag bei allen groß. Ein bisschen „gemogelt“ hatte Jochen F. allerdings dann doch: „Ich habe kurz nach dem Überqueren der Elbe bei Glückstadt meinen Hilfsmotor angelassen, sonst hättet Ihr mich wohl vom Acker holen müssen.“

Für Melvin und Jochen B. stehen nun noch je drei Platzrunden mit Prüfer an, danach ist der Segelflug Aukrug um zwei Scheininhaber reicher. Wenn das Wetter es zulässt wird in den Osterferien hoffentlich fleißig weiter geflogen. Eine Handvoll neuer Schüler freut sich schon auf die ersten Erlebnisse am Aukruger Himmel, und die „alten Hasen“ sind gespannt auf den fliegerischen Nachwuchs.

Besuch vom Hörfunk – NDR 1 zu Gast beim Segelflug Aukrug e.V.

Segelfliegen auf Plattdeutsch für den NDR

13.04.2014: Am gestrigen Samstag schaute pünktlich zum Saisonbeginn ein Reporter des Norddeutschen Rundfunks auf dem Flugplatz vorbei. Gerrit Hoss, im Hauptberuf eigentlich Musiker, ist für die plattdeutsche Sendung „Von Binnenland und Waterkant“ im Norden unterwegs. Er wurde von Andreas, der vor einigen Jahren bereits einen Fernsehauftritt für eine plattdeutsche Talkshow im Namen des Vereins gemeistert hatte, in die Geheimnisse der Segelfliegerei eingeführt. Nach einem plattdeutschen Interview und der Aufnahme von möglichst vielen Geräuschen von unserem leisen Sport bekam der Radiomann sogar noch einen kurzen Thermikflug spendiert. Gemeinsam mit Dyana hob Herr Hoss in der ASK 21 in einen (hochdeutschen) Frühlingshimmel ab.

Wie viele von uns musste er ein bisschen Wartezeit ertragen, verließ anschließend aber bestens gelaunt den Platz. "Es war ein tolles Erlebnis für mich und ich fand sehr viele auskunftsfreudige Flieger vor. Auf die Idee gekommen bin ich durch Kenntnis des Platzes vom vorbei fahren. So einfach ist das manchmal!" Der voraussichtliche Sendetermin wird am 23. April sein. Genaueres findet ihr im Kalender.

30 Jahre ehrenamtlicher Fluglehrer

Peter Burkhardt und Kreispräsident Lutz Clefsen
Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeit im Sport im Kreishaus Rendsburg

28.02.2014: Im Rahmen der Sportehrung des Kreises Rendsburg-Eckernförde wurde neben vielen Auszeichnungen für sportliche Leistungen unser Fluglehrer Peter Burkhardt für seine 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Fluglehrer gewürdigt. Aus den Händen des Kreispräsident Lutz Clefsen  und Dr. Thomas Liebsch-Dörschner, Vorsitzende des Kreissportverbandes, erhielt unser Fluglehrer eine Urkunde und ein besticktes Badetuch.

JHV 2014 - Jugendliche und weibliche Mitglieder haben die Nase vorn

Aufmerksame Zuhörer lauschen hinter Pokalen und Thermoskannen dem Bericht des Vorstandes.
Die neugewählte Jugendleiterin bereitet sich bei einem Stück Kuchen auf die künftigen Aufgaben vor.

26.02.2014: Einen Monat vor Saisonbeginn trafen sich Aukrugs Segelflieger zu ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung, bei der es wie immer viel Neues und Altes zu besprechen und bedenken gab. Das vergangene Jahr 2013 hatte es mit den Segelflugsportlerinnen und -sportlern nicht ganz so gut gemeint. Nach einem wetterbedingt verspäteten Saisonbeginn machten zunächst Änderungen im EU-Recht einen Strich durch die geplanten Veranstaltungen. So entging vielen Gästegruppen der Blick aus der Vogelperspektive auf den Naturpark Aukrug. Von April bis August durften Passagiere nicht mitfliegen. Die Startzahlen waren folglich geringer und die Vereinskasse ein wenig schmaler. Monatelang war es quasi unmöglich, für den Sport zu werben. Erst im Spätsommer konnten wieder Gäste in die Doppelsitzer mit einsteigen, von denen sich einige noch kurz vor dem Saisonende entschieden selbst die Segelfliegerei erlernen zu wollen. So war die Mitgliederzahl am Jahresende doch noch annähernd konstant.

Die Aukruger Streckenflieger konnten mit über 26.000 geflogenen Kilometern ihren Vorjahresdurchschnitt in etwa halten. Knapp ein Sechstel dieser Kilometer wurden von Dyana Schildt erflogen, die sich so auf Landesebene den zweiten Platz in der Frauenwertung und im Verein den Geschwindigkeitspokal sicherte. Auch den dritten Platz der Schleswig-Holsteinischen Damenwertung ging nach Aukrug, an Pamela Lohse. Die Jugendgruppe des Vereins blickt ebenfalls stolz auf ihre Leistung zurück, denn die „Youngsters“ haben 2013 in der Landesliga – einem Schleswig-Holsteinweiten Streckenflugwettbewerb – den dritten Platz erreicht.

Anlässlich der Hauptversammlung wurde der Vereinsvorstand bestätigt, und als neugewählte Jugendleiterin wird die frischgebackene Flugscheininhaberin Lena Treder bald ihren Dienst aufnehmen. Aufgrund gestiegener Kosten müssen in der Saison 2014 leider die Mitgliedsbeiträge angepasst werden. Es bleibt jedoch bei der bewährten Regelung, wonach alle absolvierten Starts bereits mit den Monatsbeiträgen abgegolten sind. Flugschüler können so nach Herzenslust, sooft Wetter (und Fluglehrer) es erlauben, abheben. Ein enormes Plus wenn es um das Training und die Sicherheit beim Fliegen in der Platzrunde geht! Ein weiterer Wermutstropfen wird in diesem Frühling eine Luftraumänderung im Norden des Hamburger Flughafens sein: Südlich des Aukruger Segelfluggeländes wird in gut 1.300 Meter über dem Boden eine Zone eingerichtet, die von Segelfliegern bei entsprechender Wetterlage nur mit einer speziellen Luftraumfreigabe genutzt werden darf. Mit einem Transponder ausgerüstete Flugzeuge dürften in den Luftraum auch ohne vorherige Anfrage einfliegen, aber dieses Zusatzgerät würde mit etwa 1500 Euro pro Maschine die Vereinskasse zurzeit sprengen…

Zunächst werden in den kommenden Monaten neben der Fliegerei verstärkt die bereits begonnenen Infrastrukturmaßnahmen (Dachsanierung) rund um den Flugplatz weitergeführt. Außerdem freut man sich, hoffentlich bald wieder neue Gesichter begrüßen zu dürfen. Auch wenn wegen der vielen anstehenden Arbeiten der Tag der offenen Tür im Sommer 2014 nicht stattfinden kann, wird dennoch wie immer großer Wert auf Öffentlichkeitsarbeit und Gastfreundlichkeit gelegt. Am 22. März wird die neue Saison eingeläutet.

Der Countdown läuft, bald gibt es wieder Thermik!

Alt und Jung sind mit Spaß bei der Sache: Hier wird eine Haube gereinigt.
Ein Rumpf wird auf Lackschäden geprüft.
Der Ausbildungsdoppelsitzer wird nach getaner Arbeit im Anhänger eingelagert.
Die Flugschüler Thore und Charlyn lassen ihre Maschine wieder neu erstrahlen.

10.02.2014: Die Tage werden schon deutlich länger, und die Sonne scheint schon ein klein wenig intensiver. Auch wenn man vielleicht befürchten muss, dass der Winter noch einmal zurückkommt, so schlimm wird es schon nicht werden… In der Werkstatt auf dem Segelflugplatz in Aukrug wird jedenfalls fleißig der neuen Flugsaison entgegengearbeitet. Die Flugzeuge werden poliert, lackiert, repariert, ausgebessert und anschließend trocken in die Transportanhänger geladen, wo sie nur noch ein paar Wochen auf den baldigen Saisonbeginn warten müssen.

Knapp 60 Vereinsmitglieder, alt und jung, männlich und weiblich kümmern sich um die drei doppelsitzigen Flugzeuge und vier Einsitzer des Segelflug Aukrug e.V. Die Segelflugzeuge sind unterschiedlich gebaut und brauchen daher auch eine jeweils individuelle Wartung und Pflege. Reicht es bei den neueren Kunststoffmaschinen schon aus, ihnen mit Hilfe von Politur und Watte einen neuen Glanz zu verpassen, so bedürfen die sogenannten Gemischtbauweisemaschinen einer ganz anderen Behandlung: Sie bestehen aus einem sehr stabilen Stahlrohrrumpf und haben Tragflächen aus hölzernen Rippen, die zur Hälfte mit dünnem Sperrholz beplankt sind. Um eine aerodynamische Form zu erhalten, ist die komplette Konstruktion mit modernen Fasern bespannt und weiß lackiert. Diese Art von Segelflugzeugen ist sehr leicht aber im täglichen Umgang ein bisschen empfindlicher als ihre Artgenossen aus Glas- und Kohlefaser. Im Winter müssen also kleinere Risse in der Bespannung sorgfältig ausgebessert und anschließend in mehreren Arbeitsgängen versiegelt und lackiert werden. Natürlich werden wie bei einem Auto auch die „Innereien“ gewartet: Hier werden alle mechanischen Verbindungen gründlich auf schadhafte Stellen geprüft, frisch geölt und geschmiert.

All diese Arbeiten verrichten die Aukruger Segelflieger und -fliegerinnen selbst. Nur wenn ein Instrument nicht mehr korrekt funktioniert oder ein spezielles Ersatzteil benötigt wird, muss der jeweilige Hersteller um Hilfe gebeten werden. Neue Mitglieder und Segelflugschüler lernen so von Anfang an, wie ein Flugzeug aufgebaut ist und warum alles so funktioniert wie sie es in den Sommermonaten im Flug bereits erlebt haben. Ein Teil des Technikunterrichts wird somit schon in der Werkstatt abgehalten. Schüler im Teenageralter lernen verantwortungsvoll mit dem wertvollen Material umzugehen, und natürlich haben auch die jungen Frauen großen Spaß daran die verschiedenen Arbeitsgänge zu erlernen. Die kameradschaftliche Anleitung durch ältere Vereinsmitglieder - manche von ihnen sind bereits im Rentenalter - hilft den Neulingen nicht nur dabei sich in der Gruppe zu integrieren, sondern ist gleichzeitig ein Schritt auf dem Weg zu eigenverantwortlichem Handeln. Eine wertvolle Erfahrung, die man auch bei einem längeren Flug im Einsitzer über Schleswig-Holstein braucht.

Die Aukruger Fliegerinnen und Flieger haben somit auch im Winter Spaß an ihrem Hobby. Nicht zu vergessen muss natürlich auch die Winde, ohne die sich die Piloten gar nicht in den Himmel schwingen können, in den Wintermonaten gewartet werden. Dabei kann man seine Kenntnisse in Sachen Autobasteln anwenden oder gar erlernen! Auch wenn es manchmal viel Zeit und Geduld braucht, so trägt doch ein jeder mit seiner Eigenleistung dazu bei, die Kosten für den Sport gering zu halten. Von den sieben vereinseigenen Vögeln sind bereits fünf für die kommende Saison fit. Mit Hochdruck wird nun an den restlichen Maschinen gearbeitet, damit in ein paar Wochen die strahlend weiße Flotte hoffentlich wieder der Sonne entgegen aufsteigen und in der Thermik unter den Wölkchen kurbeln kann.

Auszeichnungen auf dem Segelfliegertag

Vortrag über das Segelfliegen in den USA

19.01.2014: Auf dem 28. Segelfliegertag von Schleswig-Holstein, der im Klinikum Bad Bramstedt statt fand, wurden einige unserer Mitglieder geehrt: Dyana Schildt belegte in der Damenwertung der DMSt den 2. Platz, gefolgt von Pamela Lohse (Dritte). Die Aukruger Junioren erflogen sich einen 3. Platz in der Vereinswertung der Landesliga 2013!  
Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung gab es viele interessante Berichte und Vorträge. Neben den Ausführungen des Segelflugreferenten Howard Mills, des Ausbildungsleiters Rolf Willumat und den Siegerehrungen fand ein Bericht unserer beiden Mitglieder Elke und Jochen große Beachtung. Sie erzählten, durch viele Fotos untermalt, über ihre Erlebnisse in den USA unter dem Titel  "Soaring the West",  Segelfliegen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Einschnitte und Veränderungen im Luftraum um Hamburg wurden von Günter Bertram vom Deutschen Aero Club erläutert. Im Norden des Hamburger Luftraums ist eine TMZ (Transponder Mandatory Zone) geplant, deren Segelflugsektor unter bestimmten Voraussetzungen bei guten Wetterlagen mit hoher Wolkenbasis, von Schleswig-Holsteiner Segelfliegern genutzt werden kann. Weitere Informationen folgen.

Zum Abschluss der Veranstaltung untermalten eindrucksvolle Fotos einen Bericht des Lübecker Vereins über Wandersegelflug.

 

Winterarbeit einmal anders: Was machen Aukrugs Segelflieger mit Kettensägen?

05.01.2014: Die zwei letzten Herbststürme sind auch an Aukrugs Segelflugplatz nicht spurlos vorbeigezogen. Kaum war das Hallendach neu eingedeckt, machte sich Orkan Christian über die Knicks her, die das Flugplatzgelände einrahmen, und riss einige der größeren Bäume einfach mit sich. Quer über die Einfahrt zum Flugplatz, gleich neben der B 430, hatte sich der wohl größte Baum einen Liegeplatz gesucht. Die öffentliche Zufahrt zum Wanderweg wurde allerdings sofort wieder freigelegt. Auf dem privaten Gelände der Segelflieger sind allerdings die Vereinsmitglieder selbst für die Aufräumarbeiten zuständig.

Bewaffnet mit Kettensägen trafen sich am ersten Samstag im Januar eine Hand voll Segelflieger am Vereinsheim; allerdings nicht um wie sonst üblich in der Werkstatt die Flugzeuge zu warten, sondern sie machten sich mit schwerem Gerät über das Chaos am Flugplatzrand her. Das sonnig, warme Wetter lud geradezu dazu ein, sich die zusätzlichen Pfunde der Feiertage wieder abzuarbeiten. Während es bei der herrlichen Luft einen der Aukruger Piloten nicht mehr auf dem Boden hielt, und er im Motorsegler aus Kiel-Holtenau auf der grünen Segelfliegerwiese einschwebte, bearbeiteten seine Kollegen fleißig die umgestürzten Bäume. Gegen Mittag hatten Sven Biermann, Andreas Rüschmann und der 1. Vorsitzende Stefan Götze bereits mehrere Haufen sauber geschnittener Stämme am Rand der Piste abgelegt.

Flugschüler Jonas nutzte die Gelegenheit zu seinem Fluglehrer Jochen Fuglsang ins Cockpit zu steigen. Er hatte sich auf einen Flug nach Büsum vorbereitet, bei dem er etwas über Navigation, Wetterverhältnisse und eventuelle Außenlandungen lernen sollte. Begeistert kehrte er drei Stunden später nach Hause zurück. Am Abend waren sich alle einig: Flugplatzluft tut gut, und es war ein gewinnbringender Samstag! Sicher war der Flugplatzmaulwurf erstaunt über den ungewöhnlichen Trubel, aber vielleicht hat auch er die Abwechslung genossen?

Nun freuen sich alle gemeinsam schon auf die lauen Sommerabende am Lagerfeuer, wenn beim Knistern der Holzscheite neue und alte Fliegergeschichten erzählt werden. Noch gut drei Monate sind es bis zum Saisonbeginn. Drei Monate Zeit für die Flugschüler um Theorie zu büffeln und Zeit in der natürlich neben dem Platz auch das Vereinsgerät für die kommende Saison fit gemacht wird.

Jonas freut sich auf einen Flug über Schleswig-Holstein
Das gesägte Holz wird sortiert und erstmal am Flugplatzrand aufbewahrt
Die Segelflieger genießen das schöne Wetter mal auf andere Art und Weise
Termine:
21. Januar: Schleswig-Holsteinischer Segelfliegertag in Bad Bramstedt
Der Segelfliegertag unseres Landesverbands findet voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder in der Rheumaklinik ...
8. April: Theorieprüfung
Die Prüfung findet sicher im neuen Gebäude des Luftsportverbandes auf dem Flugplatz Schachtholm statt.

Presse: 22.08.2017
Im Sommerurlaub auf dem Segelflugplatz
Fliegen muss gelernt sein. Daher sind derzeit 20 Mitglieder der Segelflugvereine Dithmarschen und Aukrug aus Schleswig-Holstein in der Prignitz zu Gast. Auf dem Flugplatz Pritzwalk-Sommersberg machen neun Schüler der Vereine ihre Ausbildung zum Fliegen der Segelflugzeuge. Noch bis kommendes Wochen sind die Flugbegeisterten vor Ort...