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Bundes-Jugendvergleichsfliegen

Beim Landes-Jugendvergleichsfliegen Schleswig-Holstein in Aukrug hatte Sebastian Fölster den dritten Platz und somit die Teilnahme am Bundeswettbewerb erreicht. Gemeinsam mit dem Team aus Kropp und deren Ka8 ging es vom 22. bis 24. September nach Laucha / Sachsen-Anhalt, wo sich 41 Piloten und vier Pilotinnen sowie Helferteams aus 15 Landesverbänden trafen. Sebastian wurde von einem starken Team aus Aukrug begleitet.

Weitere Informationen im folgenden Pressetext des "Hauses der Luftsportjugend":

Die Segelflieger aus Sachsen-Anhalt haben sich als perfekte Gastgeber zum Bundesjugendvergleichsfliegen gezeigt. Obwohl die Staffel der jungen Segelflieger auf heimischem Boden antrat, belegte das Team insgesamt nur den letzten Listenplatz der Landeswertung, "aus Gründen der "Zuvorkommenheit, wie Bundesjugendleiter Rolf Andres zusammenfasste. Man wollte den Gästen den Vortritt lassen, meinte der Lübecker anlässlich der Siegerehrung. Matthias Roeper, Stefan Beyer und Carlo Tittmann, hätten sich jedoch durchaus wacker geschlagen. Die ersten drei Plätze der Einzelwertung gingen an den Rheinland-Pfälzer Alexander Almon vor Christian Sauer aus Nordrhein-Westfalen und David Friedrich aus Hessen. Die Fliegerin Eva Schreck aus Berlin verpasste das Treppchen nur um wenige Punkte. Sieger der Landeswertung wurde das Team aus Nordrhein-Westfalen. Die Fliegerei in Laucha versteht sich seit jeher als Teil der Region Saale-Unstrut und so war die Weingebietskönigin Antje Ihle zur Siegerehrung gekommen, um die Medaillen zu überreichen.

45 Jugendliche aus 15 Bundesländern trafen sich vergangenes Wochenende zum Fliegen und anschließenden Feiern im Haus der Luftsportjugend in Laucha. Alle zwei Jahre findet dieser Wettbewerb der deutschen Segelflieger in Laucha statt und er gehört zu den wenigen aussagekräftigen Wettbewerben in der Segelfliegerei, die nicht zu einem formellen Titel führen.

Idee des Vergleichsfliegens ist es, junge Luftsportler aus dem ganzen Bundesgebiet einmal im Jahr zu einem großen Treffen einzuladen. Die Jugendlichen sollen sich dabei nicht nur fliegerisch messen, sondern vor allem, Kontakt zueinander aufnehmen, um die Landesgrenzen zu überschreiten und den Luftsport als verbindendes Element untereinander zu begreifen.

Im Vordergrund stehen Präzisionsflüge vor einer Jury, die sich aus den Segelfluglehrern der verschiedenen Bundesländer zusammensetzt. Gewertet wird die korrekte Ausführung von Figuren im Segelflug, die nicht in den Bereich des Kunstfluges gehören, sondern das fundierte Können, das Beherrschen des Luftfahrtgerätes beweisen. Dazu gehört selbstverständlich auch die perfekte Landung. Die Piloten sind überwiegend Flugschüler im letzten Ausbildungsabschnitt oder junge Lizenzpiloten.Wie gut dieser Wettbewerb ankommt, beweist die Tatsache, dass sich in der 22jährigen Geschichte der Initiative, immer fast alle Bundesländer daran beteiligt haben. Das Treffen der jungen Piloten in der Luftsportjugend Deutschlands ist ein fester Bestandteil in den Terminkalendern geworden.

ggb - Pressestelle HdL

Das Gesamtergebnis als pdf-Datei.

Hier geht es zu zahlreichen Fotos von der Veranstaltung.

Stand: Samstag, 02. Dezember 2006